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Auf der Heimfahrt

Kurz vor 11:00 Uhr begann die Heimfahrt in Richtung Ostfriesland.

Nicht jeder Montag ist ein Tag ohne Probleme. So wie es den schwarzen Freitag gibt, so gibt es auch schwarze Montage. Anruf kurz bevor wir starteten. Kunde der ein Mietfahrzeug bereits im Herbst gebucht hat, storniert die Buchung wegen "Corona". Ok, da kann man nix machen, obwohl ich die Ansteckungsgefahr im Womo als sehr gering erachte. Da ist ein Besuch im Supermarkt schon um einiges gefährlicher. Kann man halt nichts machen. Unsere AGB gibt da Regeln vor und auf diesem Weg kann man sich treffen.

8 Wochen in Torre la Sal gehen zu Ende und wir haben hier und da auch ein paar Menschen gefunden, die sich nicht in ihren Wohnburgen verstecken und auf ihr Leben nach dem Camping warten. Wir haben Bea und Helmut aus Liechtenstein kennen und schätzen gelernt. Frank und Jeanette besuchten uns und schleuderten ihre mitgebrachten Erkältungen um sich. So hatten wir ein bleibendes Andenken, auch als Beide bereits wieder weiter nach Süden gezogen sind. Zu guter Letzt lernten wir noch ein Ehepaar aus Köln kennen. Unsere Tiere und ihr Border vertrugen sich besser als erwartet und manche Stunde wurde in nettem Gespräch verbracht. Von den Kölschen haben wir uns dann auch ausgiebig verabschiedet.

Dann wurde unser Womo bestiegen, Platz genommen und der Motor in Gang gesetzt. Rückwärts ging es vom Platz und dann nochmal kurz zum Chinamarkt vor Ort. Der Sommer wird ja auch Deutschland erreichen und deshalb waren nun Sommerhüte Pflicht. Für kleines Geld erstanden wir die Schattenspender und endlich ging es zur Tanke und dann auf die AP 7 in Richtung Norden.

2 kurze Stopps zum Beine vertreten und wir erreichten Barcelona. Durchquerten auf direktem Weg die Stadt und legten gemütlich die letzten Kilometer zurück, bei starkem Wind, in Richtung Girona. Zweigten vorher ab nach Palomas zur EmportArea.

Schreck laß nach!

Wir fuhren auf den Platz so gegen 17:00 Uhr und ich traute meinen Augen kaum. Bis auf einen einzigen Platz war der Stellplatz voll. Für alle die nach uns kommen: Versucht einfach eher da zu sein.

In der Nähe der Rezeption fanden wir den letzten Platz und mit beladenem Fahrradträger paßten wir grade in die Lücke hinein. Kosten 13€ für die Nacht.

Ein paar Plätze waren durch Pylone gesperrt. Die waren Abends um 23:00 Uhr immer noch gesperrt. Nur neben deutschen Wohnmobilen, die wohl keine Lust auf Kuschelcamping haben oder einfach nur morgens ihre Stühle rauss kramen wollen.

Erinnerte mich irgendwie an die Liegenreservierer auf Malle mit ihren Handtüchern. Typisch halt.

Schade das es so etwas gibt. Am glücklichsten wären die Leute wohl auch noch wenn sie einen Sichtschutz spannen könnten?

Interessant ist es auf jeden Fall wenn ein Neuer auf den Platz kommt und die bereits am Ort stehenden mit einem Gläschen Wein das Einparken beobachten und die Mundwinkel bereits die Ohrläppchen erreichen, in der Hoffnung das der Einparkende die Bäumchen mitnimmt.

Schade, tut mir leid. Ich habe das nicht geschafft in die schmale Lücke auf Anhieb, sondern mit nachsetzen. Die Bäumchen blieben heil und das Womo auch. Ja, da waren die dann auch schnell weg. Sensation leider verpaßt.

 

Palomas mit Windgeschindigkeit um die 45 Stundenkilometer ließ uns langsam zur Ruhe kommen. Ein Latte und ein Kakao besänftigen uns und wir konnten mit dem einwandreien WLAN unseren Geschäften nachgehen.

 

Morgen soll es auf den Wochenmarkt gehen und es ist schönes Wetter gemeldet. Wir freuen uns und deshalb jetzt auch "Gute Nacht".

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