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Was macht man auf einem Campingplatz?

Eine sehr gute Frage, wie ich meine.

Bisher habe ich das noch ausprobiert. Reisemobilfahrer müssen doch ständig unterwegs sein, oder? Nein, müssen Sie nicht!

Überwintern in Spanien oder Portugal ist sicherlich ein lohnenswertes Ziel für Rentner oder Selbstständige die ihren Betrieb auch von dort, auf Grund moderner Datenwege, führen können. Dabei aber das wärmere Klima genießen können. Wir sind seit November in einem fort, einem feuchten und kühlen Klima ausgesetzt gewesen. Das hat leider seine Spuren hinterlassen und wir sind ziemlich erkältet auf die Reise gegangen. Vorher haben wir noch unsere Daten, soweit es ging in der Cloud gespeichert und die PC´s auf den neuesten Stand gebracht. Denn auch wir sind zwar Rentner sind aber immer noch geschäftlich aktiv.

In diesem Jahr haben wir wieder festgestellt, das dies von hier bei stabilem WLAN, wunderbar funktioniert. Zusätzlich haben wir zu Hause Hilfe die unsere Post in Empfang nimmt und wichtige Dokumente weiterleitet oder per App übermittelt. Auf diesem Weg schon einmal vielen Dank an diese Freunde.

 

Kommen wir aber zum Thema zurück.

Ein Tag auf dem Camping besteht aus einem Erwachen wann man will oder es für nötig hält. Große oder kleine Wäsche, wen interessiert das? In unserem Fall gehe ich dann in der Regel mit unserem Hund an den Strand, schaue mir den Sonnenaufgang an, quatsche mit Leuten und Hunde macht eigene Bekanntschaften. Im Wohnmobil macht derweil meine Partnerin die Versorgung für unsere restl. Mitreisenden fertig und bereitet auch das Frühstück für den Hund vor. Sind alle Tiere versorgt, widmen wir uns in aller Ruhe unserem Frühstück, zu dem ich täglich frisch ein Baquette hole oder bei Lust und Laune Orangen frisch presse. Zum Vitamin D durch die Sonne kommt so noch einiges an Vitamin C hinzu. Ein lecker, frisch gebrühter Latte zum Frühstück rundet das Morgenritual ab. Ein Blick auf die Handy um interessante Informationen oder Mails nicht zu verpassen, rundet das Frühstück ab. Danach geht es an die üblichen vorbereitenden Tätigkeiten, das Reisemobil in Schuß zu halten.

Wasser holen um den Luxus des Bades nutzen zu können, WC-Cassette leeren und spülen, kehren, saugen, wischen.

Ja das muß sein, macht man halt auch zu Hause um sich wohl zu fühlen. Im Wohnmobil wohnt man über Wochen und ein wenig Sauberkeit tut ganz gut. Es ist ja jetzt kein Reisemobil mehr.

 

Danach ist Platz ein wenig die Sonne zu genießen, die Katzen ins Gehege zu lassen, vielleicht auch einen Wino Tinto zu trinken. Manchmal danach im Verlaufe des Mittags auch im Cabana Beach etwas zu speisen.

Mit netten Menschen zu reden, Freunde zu treffen. Ja, auch Freunde trifft hier. Kommen extra vorbei und man quatscht über alles mögliche.

Man lernt Leute aus Europa kennen, lernt sie zu schätzen wie ein Ehepaar aus Liechtenstein, von dem wir uns viel zu früh trennen mußten, weil es weiter in den Süden wollte. Nicht so ganz unser Ziel in diesen Wochen.

So verbringt man Tag für Tag mit netten Leuten, lernt den Strand kennen und kann irgendwann mit jedem Stein persönlich reden. Ja, manchmal ist es auch langweilig. Richtig langweilig, so wie grad eben. Dann setze ich mich an den PC und schreibe Geschichten. Dabei fahre ich mein Andrenalin runter und unterschwellig fange ich an mich zu entspannen. Bin im Urlaub angekommen und kann Kräfte sammeln.

Das wars für Heute. Bis demnächst.

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